Windpocken: Vorsicht, Ansteckung!

Windpocken sind nicht lustig, auch wenn sie von vielen als harmlose Krankheit angesehen werden. Aber wussten Sie, dass sie gefährlicher sein können, wenn sie im Erwachsenenalter auftreten?

Windpocken: Ist es das „Pickelchen“?

Windpocken, auch „Pickelchen“ genannt, sind eine hochansteckende und häufige Krankheit, die durch das Varizella-Zoster-Virus verursacht wird. Sie werden durch direkten Kontakt mit den Bläschen einer infizierten Person, aber auch über die Atemwege (Tröpfcheninfektion) übertragen. Windpocken werden oft mit dem Kleinkindalter in Verbindung gebracht, und das zu Recht: 90 % der Personen, die an Windpocken erkranken, sind jünger als 12 Jahre.

Wissenswertes!
In Québec wurden die Windpocken lange Zeit als „große Pickel“ bezeichnet. Die Pocken sind eine sehr schwere, ansteckende Infektionskrankheit. Glücklicherweise wurde sie Ende der 1970er Jahre vollständig ausgerottet, was unter anderem einer massiven Impfkampagne zu verdanken war. Heute werden nur noch Proben dieses Virus von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu Forschungszwecken aufbewahrt.

Windpocken und Masern: Unterschiedliche Krankheiten

Wenngleich Windpocken und Masern ähnlich aussehen mögen, sind sie doch sehr unterschiedliche Krankheiten. Inkubationszeit und Ansteckungszeit, Vorzeichen, Symptome: all das unterscheidet sich. Hier ist eine Tabelle, mit der Sie sich auf einen Blick zurechtfinden können.

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Maricella

Röteln

Symptome

– Müdigkeit

– Leichte Kopfschmerzen

– Fieber

– Schüttelfrost

– Muskelschmerzen bzw. Gelenkschmerzen

– Juckreiz

– Rote Pickel, die sich zu Blasen entwickeln

– Husten

– Fieber

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– Laufende Nase

– Verschwollene Augen

– Bindehautentzündung

– Köplik-Flecken (kleine weiße Flecken auf einer Schleimhaut. rot auf der Innenseite der Wange)

– Rote oder braune Plaques, die Zwischenräume gesunder Haut durchscheinen lassen

Inkubation

10 bis 21 Tage nach der Ansteckung

Endlich 10 Tage nach der Ansteckung

Ansteckungszeitraum

Von 2 Tagen vor Auftreten der ersten Symptome bis 7 Tage nach Beginn

Von 4 Tagen vor Auftreten des Ausschlags bis 5 Tage nach Beginn

Zu beachten!
Es gibt noch andere ansteckende Viruserkrankungen mit ähnlichen Symptomen. Für eine genaue Diagnose sollten Sie immer einen Arzt aufsuchen.

Windpocken: Mögliche Komplikationen?

Während die überwiegende Mehrheit der Betroffenen die Krankheit ohne Folgen übersteht, können bei Säuglingen, Erwachsenen und Menschen mit einem geschwächten Immunsystem verschiedene Komplikationen auftreten, darunter :

  • Zellulitis (eine durch Bakterien verursachte Hautinfektion);
  • nekrotisierende Fasziitis (besser bekannt als „Infektion mit fleischfressenden Bakterien“);
  • Pneumonie;
  • Enzephalitis.

Daher ist Vorsicht geboten.

Windpocken und schwangere Frauen: Vorsichtsmaßnahmen?

Wenn sie nicht immun sind, sollten schwangere Frauen den Kontakt mit Personen, die mit Windpocken infiziert sind, meiden. Das Risiko von Missbildungen oder Fehlgeburten ist erhöht, wenn sich die Mutter während der Schwangerschaft mit dem Virus infiziert.

Wissenswertes!
Die nach einer Windpockeninfektion erworbene Immunität ist in der Regel dauerhaft, verhindert aber nicht, dass das Virus in Form einer Gürtelrose wieder auftritt.

Windpocken: Gibt es Behandlungsmöglichkeiten?

Meistens werden Windpocken vom Körper selbst bekämpft, ohne dass eine entsprechende Medikation (z. B. ein antivirales Medikament) erforderlich ist. Es gibt jedoch verschiedene Mittel und Behandlungen

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