Van Tran

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Van C. Tran ist Soziologe und beschäftigt sich in seinen Forschungen und Schriften mit der Eingliederung asiatischer und lateinamerikanischer Einwanderer und ihrer Kinder sowie deren Auswirkungen auf die amerikanische Kultur, Politik und Gesellschaft. Innerhalb dieses Bereichs liegt sein Beitrag in der Untersuchung der zweiten Generation von Einwanderern (d.h. in den USA geborene Kinder von Einwanderern) und der Frage, wie ethnische Nachbarschaften und kulturelle Prozesse die soziale Mobilität unter asiatischen und lateinamerikanischen Amerikanern der zweiten Generation prägen.

Als Einwanderungswissenschaftler und Stadtsoziologe sind seine Forschung und Lehre eng mit der Lebendigkeit und Vielfalt von New York City verbunden. Er steht in einer langen Tradition von Wissenschaftlern, die sich mit der Stadt als sozialem Laboratorium für originelle Forschungen beschäftigen, um die städtische Sozialpolitik zu informieren.

Seine Forschungen wurden sowohl in soziologischen als auch in interdisziplinären Fachzeitschriften veröffentlicht, darunter Social Forces, International Migration Review, Ethnic and Racial Studies, City & Community, Russell Sage Foundation Journal of the Social Sciences und The Annals of the American Academy of Political and Social Science. Seine wissenschaftliche Arbeit wurde von der Sektion für internationale Migration, der Sektion für Latino/a-Soziologie und der Sektion für Gemeinde- und Stadtsoziologie der American Sociological Association ausgezeichnet.

An der Columbia University hat Tran eine Vielzahl von Kursen über Rasse, ethnische Zugehörigkeit und Einwanderung, Nachbarschaften und städtische Armut sowie Forschungsmethoden unterrichtet, darunter das beliebte Seminar Immigrant New York. Er ist auch der Organisator des Workshops über Rasse, Ethnizität und Migration. Tran widmet sich intensiv der Lehre und der Beratung seiner Studierenden, und seine Arbeit wurde mit einem Presidential Award for Excellence in Teaching (2018) und einem Faculty Mentoring Award (2017) gewürdigt.

Tran engagiert sich aktiv für die Disziplin und hat zahlreiche gewählte und ernannte Positionen sowohl bei der Eastern Sociological Society als auch bei der American Sociological Association übernommen. Zuletzt war er als beratender Redakteur für das American Journal of Sociology, im Redaktionsausschuss für Social Forces, im ASA Distinguished Contribution to Teaching Award Committee, im Programmausschuss für die Jahrestagung 2018 der Eastern Sociological Society und als Ratsmitglied für die ASA Section on International Migration tätig.

Tran engagiert sich stark im öffentlichen Dienst. Er ist Mitglied des akademischen Beratungsausschusses für „New York at Its Core“, eine neue, bahnbrechende Dauerausstellung, die die Geschichte und Vielfalt der Stadt im Museum of the City of New York feiert und im November 2016 eröffnet wurde. Er war Mitglied des Auswahlkomitees für die Soros Fellowships for New Americans, mit denen die außergewöhnlichen Beiträge von Einwanderern und ihren Kindern gewürdigt werden. Er ist ein häufiger Kommentator in den Medien und wurde im Juli 2015 als NPR-Quelle der Woche ausgewählt. Er ist Mitglied des Beirats der Youth & Hope Foundation, die humanitäre und medizinische Hilfe für die am stärksten benachteiligten Kinder im ländlichen Vietnam bereitstellt.

Tran wurde in Vietnam geboren und wuchs in Thailand auf, bevor er 1998 als Flüchtling nach New York City umzog. Sein Interesse an Einwanderung und städtischer Ungleichheit entwickelte er als Beobachter der vielen verschiedenen Gemeinschaften in der Stadt.

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